Die Regierung hat einen nationalen Plan für militärische Mobilität für den Zeitraum 2024–2026 verabschiedet, mit dem Ziel, Schwedens Fähigkeit zur Bewältigung großangelegter militärischer Operationen zu stärken. Die Schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten) wurden beauftragt, konkrete Maßnahmen zur Umsetzung des Plans vorzuschlagen, und sollen der Regierung spätestens am 31. Januar 2025 Bericht erstatten, teilt das Verteidigungsministerium (Försvarsdepartementet) in einer Pressemitteilung mit.

Der nationale Plan ist darauf ausgelegt sicherzustellen, dass Schweden militärische Unterstützung empfangen und leisten sowie den Transport alliierter Streitkräfte durch schwedisches Territorium ermöglichen kann. Der Plan ist zudem eine Antwort auf Anforderungen der EU und der NATO, wonach die Mitgliedstaaten spätestens bis zum 31. Dezember 2024 einen Plan für militärische Mobilität vorweisen müssen.

Die Schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten) sollen nun in Zusammenarbeit mit mehreren anderen Behörden Vorschläge für Maßnahmen erarbeiten, um die Ziele des Plans zu erfüllen, so das Verteidigungsministerium.

– Die Fragen der militärischen Mobilität sind wichtig, und die Regierung befasst sich seit mehreren Jahren aktiv damit. Schweden nimmt aufgrund seiner militärgeografischen Lage eine Schlüsselrolle bei der Verteidigung Nordeuropas ein. Es ist für Schweden und unsere Verbündeten von großer Bedeutung, dass wir die bestmöglichen Voraussetzungen für militärische Mobilität sicherstellen, sagt Verteidigungsminister Pål Jonson (M) in der Pressemitteilung.