Am 4. Dezember schlossen die Schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten) ein Abkommen mit der italienischen Luftwaffe. Ein Teil der schwedischen Kampfpilotenausbildung wird ab Januar 2024 und für einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren in Italien durchgeführt, wie aus einer Pressemitteilung der Behörde vom 5. Dezember hervorgeht.

Die Ausbildung wird vom italienischen Luftwaffengeschwader 61 Stormo durchgeführt und basiert auf dem Luftwaffenstützpunkt Galatina bei Lecce sowie dem Luftwaffenstützpunkt Decimomannu auf Sardinien. Das Abkommen wurde vom Luftwaffenchef, Generalmajor Jonas Wikman, und seinem italienischen Amtskollegen, Generalleutnant Luca Goretti, Chef des Luftwaffenstabes der italienischen Luftwaffe, unterzeichnet.

– Ich freue mich, dass das Abkommen nun unterzeichnet ist und dass wir die notwendigen Voraussetzungen haben, um mit einer qualifizierten Pilotenausbildung zu beginnen, die den Anforderungen der Zukunft gerecht wird, sagt Luftwaffenchef Jonas Wikman in der Pressemitteilung.

Die schwedische Luftwaffe wird Fluglehrer zu beiden Luftwaffenstützpunkten entsenden, um an den italienischen Schulflugzeugen und deren Ausbildungssystem ausgebildet zu werden. Anschließend werden die schwedischen Fluglehrer als Ausbilder an der italienischen Flugschule tätig sein, so die Schwedischen Streitkräfte.