Der NATO-Innovationsfonds (NIF) hat seine Investitionsrunde abgeschlossen und ist bereit, noch in diesem Jahr seine ersten Investitionen zu tätigen. Insgesamt schlossen sich 23 der NATO-Mitgliedstaaten dem Fonds an, der bekanntgegeben hat, dass er einen schwedischen Beitritt nach der Aufnahme in die NATO begrüßt. Schwedens Beitrag wird dem aktuellen Kapital von einer Milliarde Euro hinzugefügt, wie aus einer Pressemitteilung des schwedischen Verteidigungsministeriums vom 1. August hervorgeht.

– Als NATO-Mitglied wird Schweden zur Stärke des Bündnisses beitragen – nicht nur durch unsere geografisch strategische Lage und unsere militärischen Fähigkeiten, sondern auch durch eine lebendige Sicherheits- und Verteidigungsindustrie, die Innovation und die Entwicklung von Spitzentechnologien fördert. Die Teilnahme am NIF ist ein weiterer Weg, dies zu ermöglichen, sagte Verteidigungsminister Pål Jonson in der Pressemitteilung.

Der NIF ist der weltweit erste eigenständige Risikokapitalfonds mit mehreren Staaten als Eigentümer. Die 23 teilnehmenden NATO-Mitgliedstaaten sind auf höchster Ebene in Staatsverwaltung, Risikokapital, Innovation und Verteidigung vertreten. Der NIF wird sowohl Direktinvestitionen in Start-up-Unternehmen in den 23 teilnehmenden Staaten als auch indirekte Investitionen in Fonds mit Schwerpunkt auf technologieintensiver Innovation und Wirkung auf beiden Seiten des Atlantiks tätigen.

– Beim diesjährigen Gipfeltreffen kam Schweden dem Ziel näher, das 32. Land zu werden, das unserem Bündnis beitritt, und dieser historische Schritt ebnet den Weg für Schwedens Teilnahme am NIF und seinen Beitrag zur wichtigen Aufgabe des Fonds, erklärte David van Weel, stellvertretender NATO-Generalsekretär für aufkommende Sicherheitsherausforderungen.

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