Die Regierung hat beschlossen, Schwedens Beitrag zur EU-Seefahrtschutzoperation Eunavfor Aspides im Roten Meer zu verstärken. Im Februar wurde beschlossen, bis zu zehn Stabsoffiziere zu derselben Operation zu entsenden.

Gemäß einer Pressemitteilung der Regierung umfasst der Beschluss bis zu 25 Personen, wobei die Schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten) schreiben, dass die betreffende Traumaeinheit zunächst „etwa zehn Personen" umfasst und der Einsatz voraussichtlich Mitte Juni beginnen wird.

Die Behörde schreibt weiter, dass die Traumaeinheit unter anderem aus einer Reihe von Chirurgen und Anästhesiepersonal besteht. An Bord der HNLMS Karel Doorman befinden sich zudem Operationssäle, Intensivstationen und verschiedene Notaufnahmen sowie ein Hubschrauber, um verletztes Personal zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser evakuieren zu können.

– Für Schweden sind internationaler Handel und freie Schifffahrt von großer Bedeutung, und deshalb hat die Regierung beschlossen, Schwedens Beitrag zur Operation Aspides zu erhöhen. Die Schwedischen Streitkräfte entsenden eine Traumaeinheit mit Chirurgen und Anästhesiepersonal ins Rote Meer, was ein gefragter Beitrag ist, sagt Verteidigungsminister Pål Jonson in der Pressemitteilung der Regierung.

Das niederländische Verteidigungsministerium gab früher im April bekannt, dass die HNLMS Karel Doorman Anfang Mai in Richtung Rotes Meer auslaufen und Mitte August zurückkehren wird. Das Schiff wird zudem seine Fähigkeiten den Einheiten zur Verfügung stellen, die an der US-geführten Operation Prosperity Guardian teilnehmen, so das Ministerium weiter.

– Durch den Beitrag der HNLMS Karel Doorman leisten wir einen weiteren Beitrag zum Schutz des Völkerrechts und einer Handelsroute von internationaler Bedeutung, schreibt die niederländische Verteidigungsministerin Kajsa Ollongren auf X (ehemals Twitter).