Skanska Sverige führt neue Richtlinien ein, die Mitarbeitenden bei Dienst im Gesamtverteidigungssystem (Totalförsvar) eine finanzielle Vergütung gewähren. Der Beschluss umfasst sowohl die militärische als auch die zivile Verteidigung, einschließlich Angehöriger des Heimatschutzes (Hemvärnet).

In einer Pressemitteilung teilt Skanska mit, dass Mitarbeitende, die im Gesamtverteidigungssystem Dienst leisten, eine Lohnaufstockung von bis zu 90 Prozent ihres regulären Gehalts für maximal 30 Kalendertage pro Jahr erhalten können.

„Die Wirtschaft ist ein wichtiger Teil der Gesamtverteidigung und der Einsatzbereitschaft Schwedens. Wir sehen es als Teil unseres Auftrags als Gesellschaftsgestalter, ein aktiver Teil der Lösung zu sein und unseren Mitarbeitenden die Möglichkeit zu geben, einen Beitrag zu leisten. Gleichzeitig stärkt dies unsere eigene Kompetenz und langfristige Wettbewerbsfähigkeit", sagt Magnus Persson, Geschäftsführer von Skanska Sverige, in der Pressemitteilung.

Laut Skanska besteht das Ziel darin, es mehr Mitarbeitenden zu erleichtern, sich im Gesamtverteidigungssystem zu engagieren, während das Unternehmen gleichzeitig einen Mehrwert in den Erfahrungen sieht, die der Dienst in den Betrieb zurückbringen kann, unter anderem in den Bereichen Führung und Sicherheitsbewusstsein.

„Indem wir es mehr Menschen erleichtern, zur Gesamtverteidigung beizutragen, stärken wir sowohl unsere gemeinsame Einsatzbereitschaft als auch die Vergütungsmöglichkeiten unserer Mitarbeitenden", sagt Jonas Andé, HR- und Kommunikationsdirektor bei Skanska Sverige.