Saab hat offiziell seinen neuen Produktionsstandort in Fareham, Großbritannien, eröffnet. Die Fabrik stellt Radar- und Unterwassersysteme her und wartet diese, darunter das Giraffe 1X und das Seaeye SR20. An der Eröffnung nahm der britische Wirtschaftsminister Jonathan Reynolds teil.
– Dieser neue Campus ist ein Beweis für Saabs Wachstum in Großbritannien und unser langfristiges Engagement für die britische Verteidigungsindustrie. Durch unsere Investition hier werden wir unseren Kunden innovative Technologien und Produkte liefern, sagt Micael Johansson, Vorstandsvorsitzender und Konzernchef von Saab, in der Pressemitteilung des Unternehmens.
Die Fabrik beschäftigt bis zu 400 Personen und plant, die Produktion sowohl für die britischen Streitkräfte als auch für internationale Kunden auszuweiten. Sie wird unter anderem die bestehenden britischen Radarsysteme unterstützen, darunter Giraffe und TAIPAN (Arthur). Saab hat zuvor fünf Einheiten des Artillerieortungsradars TAIPAN an die britische Armee geliefert – eine aufgerüstete Version des Arthur-Radars, die darauf abzielt, die Fähigkeit zur Ortung feindlicher Artillerie zu verbessern.
– Saabs Investition in Hampshire gibt der lokalen Gemeinschaft einen erheblichen Aufschwung durch Hunderte neuer hochqualifizierter Arbeitsplätze. Genau diese Art von Engagement soll unsere Industriestrategie unterstützen, sagt Jonathan Reynolds in der Pressemitteilung.
Die neue Fabrik ist Teil von Saabs langfristiger Expansion in Großbritannien. Das Unternehmen ist seit 2007 in Fareham tätig, als Saab Seaeye Holdings Ltd erwarb, um seine Position in der Unterwasserrobotik zu stärken. Im Jahr 2023 nahm Saab die Radarproduktion in Großbritannien auf, mit Schwerpunkt auf dem Giraffe 1X.