– Um das militärische Wachstum bewältigen zu können, muss Schweden weiterhin führend in der Technologieentwicklung, Forschung und Innovation sein. Die erhöhten Mittel für das FOI bedeuten eine Steigerung von über 35 % gegenüber 2023. Die rasche technologische Entwicklung wird nicht zuletzt durch Forschung und Unternehmen außerhalb des Verteidigungssektors vorangetrieben. Wir stellen nun Ressourcen bereit, die es ermöglichen, aufkommende Technologien für den militärischen Einsatz zu erfassen und zu nutzen, sagt Verteidigungsminister Pål Jonson in der Pressemitteilung.
Die Regierung schlägt erhöhte Mittel für ein militärisches Innovationsprogramm und erweiterte Forschung im Verteidigungsbereich vor, um Schwedens Möglichkeiten zur Bewältigung zukünftiger Bedrohungen zu stärken. Die Regierung schlägt 88 Millionen Kronen für 2024 für ein militärisches Innovationsprogramm und Forschung unter der Leitung der Schwedischen Streitkräfte vor sowie 100 Millionen Kronen für erweiterte Forschungsaktivitäten beim Schwedischen Verteidigungsforschungsinstitut (FOI).
– Es wird zunehmend schwieriger, eine klare Grenze zwischen ziviler Forschung und Verteidigungsforschung zu ziehen, insbesondere im Hinblick auf neue und aufkommende Technologien. Damit besteht auch ein großes Potenzial zur Stärkung von Synergien und Kooperationsvorteilen zwischen ziviler und militärischer Forschung, Innovation und Technologieentwicklung. Die staatlich finanzierte verteidigungsbezogene Forschung, die hauptsächlich aus angewandter Forschung besteht, hat eine große Ausstrahlungswirkung auf andere Forschungsbereiche. Die Forschung des FOI hat beispielsweise wesentlich zu einem besseren Wissen und Verständnis der aktuellen sicherheitspolitischen Lage beigetragen, sagt Bildungsminister Mats Persson.
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