Patria und Pratt & Whitney haben einen Vertrag über die Endmontage der ersten F135-Triebwerke in Finnland unterzeichnet. Die Produktion in der Anlage in Linnavuori hat begonnen und läuft bis 2030.
– Es ist inspirierend zu sehen, wie unsere gemeinsamen Anstrengungen Früchte tragen – nicht nur durch den Aufbau neuer Fähigkeiten für das F-35-Programm, sondern jetzt auch dadurch, dass Patrias Experten die ersten konkreten Schritte in Richtung F135-Produktion unternehmen, sagt Petri Hepola, Programmdirektor für F-35 bei Patria, in einer Pressemitteilung des finnischen Unternehmens.
Als strategischer Partner der Finnischen Streitkräfte (Puolustusvoimat) ist Patria für die Erstmontage und die künftige Wartung der Triebwerke verantwortlich. Finnlands erste Kampfflugzeuge vom Typ F-35A sollen voraussichtlich Ende 2026 beim Laplandfliegergeschwader in Rovaniemi (Nordfinnland, nahe dem Polarkreis) eintreffen.
– Patrias Fähigkeiten werden das Wartungsnetzwerk für F135-Triebwerke sowie die kollektive Verteidigung Finnlands und seiner NATO-Verbündeten stärken. Dieser Vertrag stellt sicher, dass von Patria montierte Triebwerke Finnlands F-35-Flotte für Jahrzehnte antreiben werden, sagt André McMillian, stellvertretender Präsident für Wartungsoperationen bei Pratt & Whitney.
Bereits 2024 hatten die Parteien einen Rahmenvertrag über Wartung, Reparatur und Überholung (MRO&U – Maintenance, Repair, Overhaul & Upgrade) des Triebwerkstyps unterzeichnet. Laut Patria wird der direkte Beschäftigungseffekt des Vertrags auf rund 50 Personen zwischen 2025 und 2030 geschätzt. Die Enthüllung von Finnlands erstem F-35 fand im Dezember statt, worüber NDS berichtet hat.

