Die Regierung beauftragt die Schwedische Beschaffungsbehörde für Verteidigungsmaterial (FMV – Försvarets materielverk) und die Schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten) damit, Maßnahmen zur Steigerung der Kapazität bei der Produktion von Munition und Sprengstoffen vorzuschlagen. Ziel ist es, die schwedische verteidigungsindustrielle Basis sowohl kurz- als auch langfristig zu stärken, wie aus einer Pressemitteilung des Verteidigungsministeriums hervorgeht.

Der Auftrag umfasst auch eine Überprüfung der Bestellmuster, um die Planungssicherheit für Lieferanten von Verbrauchsmaterial zu erhöhen. Dies betrifft beispielsweise kalibrierte Munition und Raketensysteme.

Nach Angaben der Regierung soll der Auftrag auf dem Dialog mit Unternehmen aufbauen, die kritische Güter schnell entwickeln oder deren Produktion rasch aufnehmen können. FMV und die Schwedischen Streitkräfte werden damit beauftragt, Vorschläge zu erarbeiten, die über bestehende nordische Kooperationsinitiativen hinausgehen.

– Wir brauchen eine Verteidigungsindustriebasis, die sich schnell an neue Anforderungen anpassen und große Mengen an Material zu niedrigeren Preisen liefern kann, sagt Verteidigungsminister Pål Jonson (M) in der Pressemitteilung.

Beide Aufträge sind dem Verteidigungsministerium bis spätestens 5. Juni 2025 schriftlich vorzulegen.