– Wir stärken die nordische Verteidigung mit einem erneuerten NORDEFCO-Dokument. Es ermöglicht eine schnelle Verstärkung unserer gemeinsamen Verteidigung und militärischen Sicherheitsversorgung, sagt Finnlands Verteidigungsminister Antti Häkkänen.
Das Abkommen legt Zweck, Struktur und Ziele der Zusammenarbeit fest. Zu den Zielen gehören die Stärkung der Abschreckung und Verteidigung in den nordischen Ländern, die Förderung eines gemeinsamen strategischen Verständnisses sowie die Ermöglichung koordinierter militärischer Operationen. Das MoU stellt zudem klar, dass die Zusammenarbeit die kollektive Verteidigung der NATO ergänzen und dazu beitragen soll, sowie die Verpflichtungen der Teilnehmerländer im Rahmen der EU und des EWR berücksichtigt.
Verteidigungsminister Pål Jonson (Moderate Sammlungspartei) nahm am 6.–7. Mai an dem Treffen in Rovaniemi (Nordfinnland) teil, worüber FSN bereits berichtet hatte.
Das neue Abkommen ersetzt frühere MoU-Dokumente aus den Jahren 2009, 2021 und 2022. Es gilt auf unbestimmte Zeit und erlaubt den Teilnehmerländern, die Zusammenarbeit mit einer Frist von zwölf Monaten zu verlassen.

