Die Signalkompanie wird Teil der neuen geografischen Struktur der NATO, in der Schweden gemeinsam mit den übrigen nordischen Ländern einem neuen Operationsgebiet angehört – dem Joint Operations Area Northwest. Innerhalb dieses Gebiets soll ein neues Signalbataillon aufgestellt werden, mit Hauptquartier in Dänemark.
Laut den Schwedischen Streitkräften wird die schwedische Signalkompanie ein sogenanntes Deployable CIS Module (DCM) bilden und einem NATO Signal Battalion (NSB) angehören. Die Aufgabe der Kompanie besteht darin, Führungsunterstützungssysteme im Feldeinsatz aufzubauen und zu betreiben, einschließlich Internet- und Satellitenkommunikation.
– Dass Schweden die Verantwortung für eine der Signalkompanien der NATO erhält, ist ein klares Vertrauenssignal und ein wichtiger Teil unserer weiteren Integration in das Bündnis, sagt Brigadegeneral Mattias Hanson in einer Pressemitteilung der Schwedischen Streitkräfte.
Die Signalkompanie wird die zweite NATO-Struktur sein, die in Enköping (Zentralschweden) errichtet werden soll, worüber Försvarssektorn Nyheter bereits berichtet hat. Die Regierung erteilte den Schwedischen Streitkräften vergangene Woche den Auftrag, der NATO anzubieten, ein Logistikhauptquartier in Enköping zu errichten – das Joint Logistic Support Group Headquarters North West (JLSG HQ NW).
– Die NATO-Präsenz in Schweden stärkt die schwedische Sicherheit und Abschreckung. Die Logistikfunktion trägt dazu bei, die Verteidigung der nördlichen Flanke der NATO zu erleichtern, sagte Verteidigungsminister Pål Jonson (M).

