Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden gehören zu den zwölf NATO-Mitgliedsländern, die ein neues multinationales Kooperationsprojekt zu kritischen Rohstoffen für die Verteidigungsindustrie ins Leben gerufen haben. Die Initiative soll die Widerstandsfähigkeit der Lieferketten für Materialien und Komponenten stärken, die für die Verteidigungsproduktion von Bedeutung sind.
Laut einer Pressemitteilung der NATO umfasst das Projekt gemeinsame Arbeit in den Bereichen Beschaffung, Lagerung, Transport und Verwaltung kritischer Rohstoffe, Komponenten und recycelter Produkte, die in der Verteidigungsindustrie eingesetzt werden.
„Damit unsere Verteidigung einsatzbereit und stark bleibt, müssen unsere Industriebasis und unsere Lieferketten widerstandsfähig sein", sagt NATO-Generalsekretär Mark Rutte in der Pressemitteilung.
Nach Angaben der NATO besteht das Ziel darin, Schwachstellen in strategischen Lieferketten zu reduzieren und durch eine engere Zusammenarbeit zwischen den teilnehmenden Ländern einen stabileren und sichereren Zugang zu kritischen Rohstoffen zu gewährleisten.
Die weiteren teilnehmenden Länder sind Belgien, Kanada, Griechenland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Spanien und die Türkei.

