Joint Arctic Command, die grönländische Polizei, Aasiaat Radio und Air Greenland haben gemeinsam die maritime Such- und Rettungsfähigkeit in den Gewässern rund um Nuuk (Grönland) trainiert. Die Übung TAPPIK simulierte eine Kollision zwischen einem Fischereifahrzeug und einem Touristenboot, teilte die dänische Streitkräfte (Forsvaret) am 30. Oktober mit.

"Die Lehrgänge befähigen die Teilnehmer, mit den besonderen Bedingungen umzugehen, die in Grönland herrschen", sagt Kapitänleutnant Michael Senger, der die Ausbildung leitete.

Die Einsatzkräfte mussten ein Rettungsfloß sowie Personen im Wasser finden. Zudem versorgten sie Verletzte an Bord des Touristenboots, unter anderem bei Knochenbrüchen und Herzstillstand, und behoben ein Leck unter Deck.

Die dänische Streitkräfte entsandten die Inspektionsschiffe Triton und Ejnar Mikkelsen, einen MH-60R-Seahawk-Hubschrauber sowie ein Challenger-Flugzeug. Die Polizei setzte Boote ein, und Air Greenland ließ ihren SAR-Rettungshubschrauber fliegen. Aasiaat Radio koordinierte den Einsatz vom Land aus.

TAPPIK bildete zugleich den praktischen Abschluss der Lehrgänge SAR Mission Coordinator (SMC) und On Scene Coordinator (OSC), die das Joint Arctic Command in Nuuk durchführte.