Die Joint Expeditionary Force (JEF) hat eine gemeinsame Handlungsoption (Joint Response Option, JRO) aktiviert, um die Überwachung des Seelagebild in der Ostsee zu verstärken. Die Initiative ermöglicht eine schnellere Identifizierung verdächtiger Schiffsbewegungen und verbessert die Fähigkeit der Mitgliedsländer, gemeinsam zu handeln, teilt die schwedische Regierungskanzlei (Regeringskansliet) in einer Pressemitteilung mit.

Schweden ist seit 2017 Mitglied der JEF, und dies ist das zweite Mal, dass die JEF Maßnahmen ergreift, die die Sicherheit in Gebieten mit kritischer Unterwasserinfrastruktur stärken.

– Gemeinsam mit unseren alliierten Nachbarländern stärken wir die Sicherheit in unserer unmittelbaren Region und werden weiterhin sowohl an einer gestärkten Abschreckung als auch an einer erhöhten Widerstandsfähigkeit arbeiten, um Bedrohungen unserer kritischen Unterwasserinfrastruktur zu begegnen, sagt Ministerpräsident Ulf Kristersson (M) in der Pressemitteilung.

Verteidigungsminister Pål Jonson (M) betonte, dass die Arbeit der JEF die Aktivitäten der NATO in der Region ergänzt.

– Die Maßnahme bedeutet, dass wir die Überwachung und den Schutz kritischer Infrastruktur in der Ostsee weiter stärken. Das ist gut für unsere gemeinsame Sicherheit, sagt Jonson.