Die Regierung hat eine neue Verordnung beschlossen, die es Unternehmen ermöglicht, bei der Exportkreditbehörde (Exportkreditnämnden, EKN) besondere Exportkreditgarantien für Rüstungsexporte an den ukrainischen Staat zu beantragen, teilt das schwedische Verteidigungsministerium (Försvarsdepartementet) mit. Die Garantien, die am 29. Juli in Kraft treten, können bis zu 500 Millionen Schwedische Kronen umfassen und gelten für den Kauf von Kriegsmaterial, Gütern mit doppeltem Verwendungszweck oder damit verbundener technischer Unterstützung.

– Dieser Beschluss stärkt die ukrainische Verteidigungsfähigkeit. Es ist sowohl für die schwedische als auch für die ukrainische Sicherheit von Vorteil, dass der Export von Verteidigungsmaterial nach Ukraine nun erleichtert wird, sagt Verteidigungsminister Pål Jonson (M).

Nachdem der ukrainische Staat oder Mitfinanziers mindestens 30 Prozent als Vorauszahlung an das exportierende Unternehmen geleistet haben, deckt die Garantie bis zu 100 Prozent des verbleibenden Betrags ab. Die Unterstützung kann für Geschäfte gewährt werden, die bis zum 31. Dezember 2030 abgeschlossen werden, und ist Teil des umfassenderen politischen, humanitären und militärischen Engagements Schwedens für die Ukraine, so das Verteidigungsministerium.