Die Verteidigungsminister diskutierten Schwedens Beitritt zur NATO (North Atlantic Treaty Organization), die fortgesetzte Unterstützung für die Ukraine sowie die Möglichkeiten einer vertieften bilateralen Zusammenarbeit. Verteidigungsminister Jonson erläuterte zudem die Prioritäten der neuen Regierung im Verteidigungsbereich. Diese umfassen die Vollendung der schwedischen Integration für eine vollwertige NATO-Mitgliedschaft, eine verstärkte Unterstützung der ukrainischen Verteidigung sowie die Durchführung der bevorstehenden schwedischen EU-Ratspräsidentschaft im Jahr 2023. Verteidigungsminister Austin freute sich darauf, Schweden in der NATO willkommen zu heißen. Die geografische Lage Schwedens sowie die Fähigkeiten der schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten) würden einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der gemeinsamen Verteidigungsfähigkeit des Bündnisses leisten.
Im April 2022 ergriff Verteidigungsminister Austin die Initiative zur Gründung einer Kontaktgruppe zur Unterstützung der ukrainischen Verteidigung. Bisher haben sechs Treffen stattgefunden, an denen Schweden teilgenommen hat. Verteidigungsminister Jonson dankte Verteidigungsminister Austin für die amerikanische Führungsrolle bei der Unterstützung der Ukraine.
– Eine starke transatlantische Bindung und eine enge Zusammenarbeit mit den USA sind entscheidend für Europas Stabilität und Wohlstand. Die Voraussetzungen für eine Vertiefung unserer bilateralen Zusammenarbeit werden sich verbessern, wenn Schweden Mitglied der NATO wird, so Verteidigungsminister Pål Jonson auf der Website der Regierung.
Schweden pflegt seit Langem eine enge sicherheits- und verteidigungspolitische Zusammenarbeit mit den USA, und die schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten) führen regelmäßig gemeinsame Übungen mit den amerikanischen Streitkräften durch. Vor dem Hintergrund der bevorstehenden schwedischen NATO-Mitgliedschaft werden nun Gespräche darüber geführt, wie die Zusammenarbeit mit den USA weiter ausgebaut werden kann.

