Die schwedische Regierung hat die Schwedische Beschaffungsbehörde für Verteidigungsmaterial (FMV – Försvarets materielverk) beauftragt, eine vertiefte Analyse der Verfügbarkeit von Halbleitertechnologie in Materialsystemen von wesentlicher Bedeutung für die schwedische Verteidigung durchzuführen, wie aus einer Pressemitteilung der Regierung hervorgeht. Die FMV soll den Auftrag bis spätestens 15. Januar 2026 an die Regierungskanzlei berichten.

Die Analyse soll die Art der Halbleiter, ihre Position in der Wertschöpfungskette sowie etwaige Hindernisse für die Transparenz in der Lieferkette kartieren. Die FMV soll zudem Maßnahmenvorschläge unterbreiten, um die Versorgungssicherheit zu stärken und die Anfälligkeit gegenüber Einflussnahme durch antagonistische Akteure zu verringern.

– Halbleiter sind entscheidend für wichtige Verteidigungssysteme. Daher müssen wir die Transparenz in den Lieferketten verbessern und prüfen, wie wir die Sicherheit in diesem Bereich erhöhen können, sagt Verteidigungsminister Pål Jonson (M) in der Pressemitteilung. Der Auftrag ist Teil der Nachverfolgung der früheren Risikobewertung zu bahnbrechenden Technologien (Fö2024/01930) und ist Teil der Umsetzung der Verteidigungsindustriestrategie der Regierung, insbesondere des Abschnitts über sichere Lieferketten.