Die FMV soll in Zusammenarbeit mit anderen Behörden und relevanten Akteuren eine Struktur für die weitere Innovationskooperation mit der Ukraine aufbauen, teilt die Regierung in einer Pressemitteilung mit. Der Auftrag umfasst die Zusammenarbeit unter anderem mit den Schwedischen Streitkräften (Försvarsmakten), der Schwedischen Verteidigungsforschungsagentur (FOI – Totalförsvarets forskningsinstitut), dem Schwedischen Signalnachrichtendienst (FRA – Försvarets radioanstalt) und der Schwedischen Verteidigungshochschule (Försvarshögskolan) sowie mit Wirtschaftsakteuren mit Bezug zur Verteidigungsinnovation.
– Schweden kann im Bereich Verteidigungsinnovation viel von der Ukraine lernen. Der Auftrag ist Teil der Bemühungen, Schwedens Verteidigung innovativer, effizienter und moderner zu gestalten, sagt Verteidigungsminister Pål Jonson (M) in der Pressemitteilung.
Die Regierung betont, dass die technologische Entwicklung auf dem Schlachtfeld immer schneller voranschreitet und dass eine strukturierte Zusammenarbeit wichtig ist, um militärische Bedarfe rasch mit potenziellen Lösungen verknüpfen zu können.
Die Zusammenarbeit ist Teil einer umfassenderen schwedisch-ukrainischen Initiative im verteidigungsindustriellen Bereich. Am 23. August unterzeichneten Pål Jonson und der ukrainische Verteidigungsminister Denys Shmyhal eine Absichtserklärung über die gemeinsame Produktion von Verteidigungsmaterial. Ziel ist es, schwedische Industriekapazitäten mit ukrainischer Innovation und Kriegserfahrung zu verbinden, insbesondere in Bereichen wie autonome Systeme und elektronische Kriegsführung.

