Teledyne Gavia gibt an, dass die Schwedische Beschaffungsbehörde für Verteidigungsmaterial (FMV) eine Folgebestellung für weitere Systeme modularer autonomer Unterwasserfahrzeuge (AUV) aufgegeben hat. Dies teilt das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit.
Die Pressemitteilung gibt die Anzahl der von der FMV bestellten Fahrzeuge nicht an, teilt jedoch mit, dass die Bestellung die AUV-Systeme und -Module des Unternehmens umfasst. Der Vertrag soll auf der Konferenz Navy Tech in Göteborg (Westschweden) früher in diesem Jahr unterzeichnet worden sein, und das Unternehmen beschreibt, dass die neuen Systeme die Unterwasserfähigkeiten der Schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten) stärken werden.
– Wir schätzen das anhaltende Vertrauen, das die FMV und die Schwedischen Streitkräfte uns entgegenbringen. Diese Folgebestellung bestätigt den Wert von Gavias modularem Design und bewährter Leistungsfähigkeit, und wir sind stolz darauf, Schwedens operative Unterwasserfähigkeiten weiterhin zu unterstützen, sagt Stefán Reynisson, stellvertretender Geschäftsführer und General Manager von Teledyne Gavia.
Darüber hinaus gibt das Unternehmen an, dass die Systeme derzeit unter anderem für die Kampfmittelbeseitigung (EOD – Explosive Ordnance Disposal) eingesetzt werden können, mit der Möglichkeit, sie an weitere Einsatzprofile anzupassen, wie etwa die Aufklärung kritischer Unterwasserinfrastruktur.
Die FMV und Teledyne Gavia schlossen im Februar 2025 einen Rahmenvertrag. Der Wert des Rahmenvertrags wurde mit 190 Millionen Schwedischen Kronen angegeben und läuft bis 2028 mit der Möglichkeit einer Verlängerung. Der Vertrag kann von der FMV und den Schwedischen Streitkräften für Abrufe genutzt werden.
– Es handelt sich um ein autonomes Fahrzeug mit Fähigkeiten, die es ermöglichen, den Meeresgrund schnell zu kartieren und hochauflösende Sonarbilder zu erstellen sowie verschiedene Arten von Objekten zu erkennen, erklärte die FMV damals.

