Mehrere europäische Staats- und Regierungschefs, darunter die nordischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre (Norwegen), Ulf Kristersson (Schweden) und Mette Frederiksen (Dänemark) sowie Präsident Alexander Stubb (Finnland), bekräftigen in einer gemeinsamen Erklärung ihre anhaltende Unterstützung für die Ukraine und fordern verstärkten Druck auf Russland.
In der Erklärung, die vom ukrainischen Präsidialamt und von 10 Downing Street veröffentlicht wurde, bekräftigen die Staats- und Regierungschefs ihre Unterstützung für einen „gerechten und dauerhaften Frieden" sowie für den Kurs von US-Präsident Donald Trump, wonach die Kampfhandlungen unverzüglich eingestellt werden sollen, wobei die aktuelle Kontaktlinie als Ausgangspunkt für Verhandlungen dienen soll.
Gleichzeitig wird betont, dass die Ukraine stark sein muss – vor, während und nach einem möglichen Waffenstillstand. Die Staats- und Regierungschefs verweisen auf die Notwendigkeit, den Druck auf Russlands Wirtschaft und Rüstungsindustrie zu erhöhen, und schlagen vor, eingefrorene russische Vermögenswerte zur Finanzierung des ukrainischen Bedarfs zu nutzen.
„Wir alle können sehen, dass Putin weiterhin Gewalt und Zerstörung wählt", heißt es in der Erklärung, die zugleich unterstreicht, dass internationale Grenzen nicht mit Gewalt verändert werden dürfen.
Das Thema soll beim Treffen des Europäischen Rates später in dieser Woche sowie im Rahmen des sogenannten Coalition of the Willing-Formats weiter erörtert werden.


