Verbände der New York Air National Guard haben die Blekinge Flygflottilj (Luftwaffengeschwader F 17, südliches Schweden) besucht, um gemeinsame Operationen im Ostseeraum vorzubereiten. Der Schwerpunkt lag auf der Erkundung von Standorten für vorgeschobene Betankung und Logistik im Rahmen des Partnerschaftsprogramms beider Länder.

Mitte Januar trafen Einheiten der New York Air National Guard und der Oregon Air International Guard in Schweden ein. Gemeinsam mit der Blekinge Flygflottilj (F 17) wurden Erkundungen auf den Stützpunkten in Ronneby (südliches Schweden), Hagshult (südliches Schweden) und Visby (Gotland, strategische Ostseeinsel) durchgeführt, wie aus einer Pressemitteilung der Schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten) hervorgeht. Der Besuch ist Teil der laufenden Zusammenarbeit im Rahmen des State Partnership Program (SPP).

– Wir haben konkrete Erkundungsstandorte identifiziert und den Grundstein für gemeinsame Aktivitäten weiter gelegt. Gleichzeitig haben wir die Beziehung zwischen dem 102nd Rescue Squadron und F 17 als Ganzes gestärkt, sagt Emil, Kompaniechef des Luftwaffenstützpunkt-Jägerkompanies bei F 17.

Die Arbeit konzentrierte sich auf die Identifizierung geeigneter Zonen für den Abwurf von Material und Personal sowie auf Landeplätze. Besonderes Gewicht wurde auf die Einrichtung von Möglichkeiten für FARP (Forward Air Refuelling Point – vorgeschobener Luftbetankungspunkt) gelegt. Das Konzept sieht vor, dass das Transportflugzeug HC-130J Kampfflugzeuge und Hubschrauber am Boden betanken kann, wodurch der Bedarf, zur Nachfüllung zu Hauptstützpunkten zurückzukehren, reduziert wird, so die Schwedischen Streitkräfte.

Oberstleutnant Richard Bloom von der New York Air National Guard gibt an, dass der Besuch die Erwartungen erfüllt hat und den Weg für Übungsaktivitäten in Schweden bis zum Sommer ebnet. Laut F 17 ist das langfristige Ziel der Zusammenarbeit eine größere gemeinsame Übung im Jahr 2027. Die New Yorker Nationalgarde kooperiert seit 2024 mit Schweden, worüber NDS bereits berichtet hat.

Nach erfolgter Genehmigung wären dies die ersten Standorte dieser Art in Schweden, die von allen amerikanischen Teilstreitkräften genutzt werden könnten.