Das 71. Bataillon des Südschonischen Regiments (P 7) wurde am Freitag bei einer Zeremonie in Revingehed (südliches Schweden) nach sechsmonatigem Dienst in der multinationalen NATO-Brigade in Lettland geehrt, schreibt die Schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten). Rund 1.500 Angehörige nahmen teil, als unter anderem Verteidigungsminister Pål Jonson (M), Vizeadmiral Ewa Skoog Haslum und die lettische Botschafterin Ilze Rūse dem Personal des Verbandes Medaillen überreichten.

– Mit Ihrem Einsatz können wir mit Stolz sagen, dass Schweden operative Wirkung an der östlichen NATO-Grenze zu Russland erzielt hat, sagte Vizeadmiral Skoog-Haslum in ihrer Rede.

Verteidigungsminister Jonson hob die Bedeutung des Einsatzes in einem Beitrag auf X hervor.
– Sie haben am ersten landgestützten NATO-Einsatz als Alliierter teilgenommen und die Ostseeregion sicherer gemacht. Schweden gewinnt nun wertvolle Erfahrungen zurück, schreibt er.

Der Bataillonskommandeur, Oberstleutnant Henrik Rosdahl, brachte seine Wertschätzung für den Verband zum Ausdruck:
– Ich empfinde tiefen Respekt und Stolz gegenüber dem Einsatz, den das Personal des 71. Bataillons geleistet hat – sowohl als einzelne Soldaten als auch als eingespielter Verband, sagt er laut den Schwedischen Streitkräften.

Das 71. Bataillon, das rund 550 Soldaten und Offiziere umfasste, ist der erste schwedische Heeresverband, der im Rahmen der NATO Forward Land Forces (vorgeschobene Landstreitkräfte) im Baltikum gedient hat. Nach der Sommerpause nimmt der Verband das Training für die nächste Rotation in Lettland zum Jahreswechsel 2025/2026 wieder auf, so die Presseinladung der Schwedischen Streitkräfte.