Einride soll gemeinsam mit dem Staatlichen Straßen- und Verkehrsforschungsinstitut (VTI, Statens väg- och transportforskningsinstitut) und weiteren Partnern ein autonomes Kettenfahrzeug für die zivile und militärische Logistik entwickeln. Das Projekt ist Teil einer schwedischen Initiative zur Stärkung der zivilen und militärischen Bereitschaft durch sogenannte Dual-Use-Lösungen.
Laut einer Pressemitteilung von Einride soll das Fahrzeug standardisierte EU-Paletten transportieren können und mit dem autonomen Fahrsystem Einride Driver des Unternehmens ausgestattet werden. Das System ist dafür vorgesehen, im Friedensbetrieb beispielsweise Lebensmittel und Medikamente in dünn besiedelten Gebieten zu transportieren, aber auch militärische Logistikaufgaben in Krisen- oder Kriegszeiten zu übernehmen.
Das Projekt wird vom VTI geleitet und vereint rund 40 öffentliche und private Akteure. Zu den Teilnehmern zählen die Schwedische Hochschule für Landesverteidigung (Försvarshögskolan), Saab, BAE Systems Bofors, die Universität Lund (Lunds universitet) sowie Telenor Sverige.
„Das autonome Fahrsystem von Einride ist fahrzeugunabhängig und kann auf verschiedenen Plattformen eingesetzt werden, nicht nur auf unseren eigenen autonomen Elektro-Lkw. Durch die Teilnahme an diesem Projekt hoffen wir zeigen zu können, welchen Nutzen Einride Driver für die Gesellschaft und die nationale Bereitschaft bieten kann", sagt Roozbeh Charli, Geschäftsführer von Einride, in der Pressemitteilung.
Einride gibt an, dass das Unternehmen 7,8 Millionen Schwedische Kronen für seine Beteiligung erhält. Laut dem Unternehmen trägt die Initiative zudem zur Forschungsorganisation der NATO, der Science and Technology Organization (STO), bei, in der Forscher und Ingenieure von Einride in sogenannten Exploratory Teams mitwirken.

