Die Untersuchung zur Personalversorgung des Zivilschutzes hat ihren Bericht an die Regierung und den Minister für Zivilverteidigung, Carl-Oskar Bohlin, übergeben. Der Bericht schlägt eine allgemeine Aktivierung der Zivildienstpflicht, einschließlich Musterung und Grundausbildung, vor, um den Personalbedarf in gesellschaftswichtigen Bereichen bei erhöhter Bereitschaft oder im Kriegsfall sicherzustellen.

– Bei erhöhter Bereitschaft oder im Kriegsfall muss die Gesellschaft schnell umgestellt und Ressourcen mobilisiert werden. Eine grundlegende Voraussetzung dafür ist die Sicherstellung des benötigten Personals in gesellschaftswichtigen Bereichen, sagt Carl-Oskar Bohlin in einer Pressemitteilung des schwedischen Verteidigungsministeriums (Försvarsdepartementet).

Die Zivildienstpflicht soll vorrangig Bereiche wie Rettungsdienste, Stromversorgung, Gesundheits- und Krankenpflege, elektronische Kommunikation sowie Bewachungstätigkeiten umfassen, wobei die beiden letztgenannten neue Bereiche für die Zivildienstpflicht darstellen. Den betroffenen Behörden wird empfohlen, den Auftrag zu erhalten, so schnell wie möglich zu untersuchen, wie die Zivildienstpflicht eingeführt werden soll.

Die von Sören Öman geleitete Untersuchung schlägt außerdem vor, dass freiwillige Verteidigungsorganisationen eine gestärkte Rolle bei der Ausbildung von Personal für den Zivilschutz erhalten. Darüber hinaus werden Vorschläge zur Sicherheitsüberprüfung von Zivildienstpflichtigen sowie zu kürzeren Ausbildungen mit allgemeiner Dienstpflicht bei erhöhter Bereitschaft unterbreitet.