Das US-Außenministerium hat einen möglichen Verkauf von 21 UH-60M Black Hawk-Hubschraubern samt zugehöriger Ausrüstung an Norwegen genehmigt. Der geschätzte Wert beläuft sich auf 2,3 Milliarden US-Dollar, Hauptlieferant des vorgeschlagenen Geschäfts ist Sikorsky.
Norwegen hat den Kauf von 21 UH-60M Black Hawk sowie 46 Triebwerken vom Typ T700-GE-701D beantragt, wie aus einer Pressemitteilung des US-Außenministeriums hervorgeht.
Der mögliche Verkauf umfasst zudem 25 Raketenwarnsysteme vom Typ AN/AAR-57, 25 Infrarot-Gegenmaßnahmensysteme des Typs Common Infrared Countermeasures sowie 25 Radarwarngeräte vom Typ AN/APR-39E(V)2. Darüber hinaus gehören 50 EAGLE-M+429-Systeme mit GPS und Trägheitsnavigation, 100 Funkgeräte vom Typ AN/ARC-231A RT-1987 sowie 18 Maschinengewehre vom Typ M240H zum Paket.
Das Paket enthält außerdem unter anderem Laserwarnsysteme, IFF-Transponder (Freund-Feind-Erkennung), mehrere Arten von Funk- und Navigationsausrüstung, Radarhöhenmesser, Wetterradar sowie elektrooptische und infrarote Sensorsysteme.
Die Hubschrauber sollen mit ballistischen Schutzsystemen, zusätzlichen Treibstofftanks, rumpfmontierten Rettungswinden, doppelten Trage-Systemen sowie Ausrüstung zum Ein- und Aussetzen von Personal per Seil ausgestattet werden können. Das Paket umfasst zudem Kufen für Schneelandungen sowie Ausrüstung für Löscheinsätze mit Wasserabwurf.
Darüber hinaus enthalten sind Terminals für die taktische Datenverbindung Link 16, Maschinengewehre der Typen M240, M134 und M3M, Ausbildungssysteme, Ersatzteile, technische Dokumentation sowie technische und logistische Unterstützung.
Hauptlieferant des möglichen Geschäfts ist das Lockheed Martin-Unternehmen Sikorsky in Stratford, Connecticut (USA). Für die Umsetzung wird erwartet, dass rund 15 Vertreter US-amerikanischer Behörden sowie ebenso viele Vertreter des Lieferanten über einen längeren Zeitraum in Norwegen tätig sein werden, um die Übernahme und Einführung des Materials, die Ausbildung sowie technische und logistische Unterstützung zu gewährleisten.

