Mit der heutigen Unterzeichnung werden die Länder das sechste und siebte Mitglied des CAVS-Programms, dem bereits Finnland, Lettland, Schweden, Deutschland und Dänemark angehören. Laut Patria ist dies ein wichtiger Meilenstein für die Zusammenarbeit.
– Im Zuge des wachsenden Sicherheitsbedarfs in Europa gewinnen multinationale Kooperationen zunehmend an Bedeutung. Wir heißen sowohl Großbritannien als auch Norwegen im CAVS-Programm willkommen, das nun sieben Mitgliedsländer umfasst. Dies stärkt die Interoperabilität, Austauschbarkeit und Versorgungssicherheit zwischen den Verbündeten, sagt Esa Rautalinko, CEO von Patria.
Das CAVS-Programm zielt darauf ab, gemeinsam ein modernes, vielseitiges 6x6-Fahrzeugsystem für den geschützten Truppentransport zu entwickeln und einzuführen. Das Programm basiert auf dem Prinzip der Kostenteilung und einer gemeinsamen Versorgungsstruktur. Es wird vom finnischen Staat mit Patria als Hauptauftragnehmer geleitet.
– Durch die Nutzung der lokalen Industriekapazitäten der Mitgliedsländer können wir Wartung und Reparaturen auch in Krisensituationen sicherstellen. Gleichzeitig werden die Lieferzeiten erheblich verkürzt, sagt Jussi Järvinen, Executive Vice President, Protected Mobility, Patria.
Neben dem heutigen Abkommen umfasst der Prozess zwei weitere Schritte: ein Forschungs- und Entwicklungsabkommen (R&D Agreement) sowie ein Rahmenabkommen (Framework Agreement), die beide von Patria, dem finnischen Staat und dem jeweiligen Kundenland unterzeichnet werden. Danach erfolgen Bestellungen direkt vom Kunden an Patria.
Patria hat im Rahmen des CAVS-Programms bisher Bestellungen für knapp 1.000 Fahrzeuge erhalten und über 250 davon ausgeliefert.

