Vor einem Monat besuchte eine Delegation der Schwedischen Hochschule für Landesverteidigung die Ukraine, um sich über die Durchführung einer Offiziersausbildung unter Kriegsbedingungen zu informieren. Es wurden Gespräche darüber geführt, wie ukrainische Bildungseinrichtungen mit der Försvarshögskolan im Bereich der militärischen Ausbildung und Forschung zusammenarbeiten könnten. Darüber hinaus wurden ein strategisches Führungsprogramm für militärische und zivile Führungskräfte im Rahmen der ukrainischen Gesamtverteidigung (Totalförsvar) sowie weitere Kooperationen in Forschung und Ausbildung erörtert. Zudem traf die Delegation mit Forschungsdirektorin Katarina Wilhelmsen und dem internationalen Direktor Mårten Sundmark vom Schwedischen Amt für Verteidigungsforschung (FOI – Totalförsvarets forskningsinstitut) zusammen.
– Es handelt sich um eine jahrelange Zusammenarbeit mit der Ukraine, die nun weiterentwickelt und intensiviert wird. Durch Treffen sowohl in Kiew als auch in Stockholm (Schweden) und durch den Abschluss von Kooperationsvereinbarungen auf verschiedenen Ebenen bauen wir auch Beziehungen auf, die konkrete und wichtige Zusammenarbeit sowohl in der Ausbildung als auch in der Forschung ermöglichen. Wir haben sehr viel voneinander zu lernen und betrachten diese frühen konkreten Kooperationen als den Beginn einer langfristigen Investition in die Zukunft der Ukraine und ihre Integration in die europäische und transatlantische Gemeinschaft, sagt Robert Egnell, Rektor der Försvarshögskolan.
An dem Besuch nahmen unter anderem der Rektor, der Vizerektor und der Dekan der Försvarshögskolan sowie Oberstleutnant Peter Lidén teil, der zuvor als schwedischer Verteidigungsattaché in der Ukraine tätig war und nun als Dozent an der Försvarshögskolan lehrt.
Eine vollständige Liste der Teilnehmer ist auf der Website der Försvarshögskolan verfügbar.

