Die Investitionen umfassen sowohl Personal, Ausrüstung als auch Industrie. Um den Bedarf an mehr Beschäftigten und Wehrpflichtigen zu decken, wird die Vergütung für Gesamtverteidigungspflichtige von der aktuellen Höhe auf 200 Kronen pro Tag angehoben, was einem Anstieg von 1.620 Kronen pro Monat entspricht. Die Kadettenentschädigung für Offiziersanwärter wird von 175 auf 240 Kronen pro Tag erhöht, eine Steigerung von 1.950 Kronen pro Monat. Darüber hinaus erhält die schwedische Wehrerfassungs- und Prüfungsbehörde (Plikt- och prövningsverket) Mittel für die Entwicklung eines neuen Einberufungstests, eines neuen Informationssystems sowie für den Ausbau des Zivildienstes.
Auf der Ausrüstungsseite wird für 2026 ein Zuschuss zum Haushaltsposten 1:3 von knapp 4,7 Milliarden Kronen vorgeschlagen, gefolgt von 6,7 Milliarden im Jahr 2027 und 7,5 Milliarden im Jahr 2028. Der Gesamtanstieg für Ausrüstung und Anlagen beläuft sich auf knapp 12 Milliarden Kronen gegenüber 2025. Zu den größeren geplanten Beschaffungen im Jahr 2026 zählen Luftabwehrsysteme, Raketenartillerie, Munition und Kampffahrzeuge für das Heer, neue Überwasserkampfschiffe und Kampfboote für die Marine sowie taktische Transportflugzeuge und weitreichende Bekämpfungsfähigkeiten für die Luftwaffe.
Die Regierung schlägt zudem verstärkte Investitionen in Innovation und Forschung vor. Ab 2026 werden 50 Millionen Kronen für ein erweitertes Ausrüstungsentwicklungsprogramm bereitgestellt, während gleichzeitig eine Verteidigungsinnovationseinheit und ein Ansiedlungsbüro für industrielle Zusammenarbeit eingerichtet werden sollen. Das Schwedische Verteidigungsforschungsinstitut (Totalförsvarets forskningsinstitut, FOI) erhält Mittel für Forschungsinfrastruktur und die Arbeit an bahnbrechenden Technologien.

