Die Regierung hat der Schwedischen Festungsbaubehörde (Fortifikationsverket) die Genehmigung erteilt, mit den Arbeiten für vier neue Garnisonen zu beginnen. Bei den betreffenden Regimentern handelt es sich um das Dalregiment in Falun (Mittelschweden), das Västernorrland-Regiment in Sollefteå und Östersund (Nordschweden) sowie das Artillerieregiment Bergslagen in Kristinehamn (Mittelschweden).

Der Reichstag hatte im Dezember beschlossen, dass die Regimenter wiederhergestellt werden sollten, und diese wurden bereits eingerichtet. Mit dem Bau der Garnisonen wurde jedoch noch nicht begonnen. Die Investition, über die die Regierung heute entschieden hat, soll unter anderem den Erwerb von Grundstücken sowie die Planung von Gebäuden und anderen Objekten für den Betriebsbedarf umfassen. Die Planungsarbeiten werden sich über einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren erstrecken, und die Garnisonen sollen voraussichtlich um das Jahr 2030 fertiggestellt und in Betrieb genommen werden, so eine Pressemitteilung der Schwedischen Regierungskanzlei (Regeringskansliet).

– Es ist erfreulich und wichtig für unseren Fortschritt, dass wir nun mit der Planung für die Errichtung neuer Regimentsgebiete in Östersund, Sollefteå, Falun und Kristinehamn voranschreiten können. Damit machen wir gemeinsam mit den Schwedischen Streitkräften (Försvarsmakten) einen weiteren Schritt hin zur Verwirklichung des Verteidigungsbeschlusses 2020 und tragen damit zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit Schwedens bei, sagt die Generaldirektorin der Schwedischen Festungsbaubehörde, Maria Bredberg Pettersson, in einem Kommentar gegenüber Försvarssektorn nyheter.