Die Schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten) und das Outdoor-Unternehmen Astrid Wild beginnen eine Zusammenarbeit, um Unterwäsche für Frauen sowie Schwangerschaftsanpassungen für das Uniformsystem zu entwickeln. Dies teilen die Schwedischen Streitkräfte in einer Pressemitteilung mit.

Die Schwedischen Streitkräfte erklären, dass eine robuste und nachhaltige Verteidigung voraussetzt, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gleichwertige Voraussetzungen haben, um ihre Aufgaben zu erfüllen, wobei funktionelle und langlebige persönliche Ausrüstung entscheidend ist.

„Frauen sollen selbstverständlich dieselben Voraussetzungen wie Männer haben, um ihren Auftrag bei den Schwedischen Streitkräften ausführen zu können. Jetzt müssen wir den Weg zu einer nachhaltigen Lösung finden. Wir freuen uns daher sehr über die Zusammenarbeit mit Astrid Wild", sagt Kent Nysten, Koordinator des Projekts und Ressourcenverwalter bei der Unterstützungseinheit der Schwedischen Streitkräfte, in der Pressemitteilung.

Das Projekt soll drei Jahre dauern, mit dem Ziel, eine Designlösung zu entwickeln, die als Grundlage für künftige Ausschreibungen dienen kann. Die Arbeit basiert auf nutzerorientierter Produktentwicklung, bei der weibliche Angestellte der Schwedischen Streitkräfte die Kleidungsstücke im Feldeinsatz testen und bewerten.

Astrid Wild wurde 2019 gegründet und konzentriert sich auf Outdoor-Bekleidung, die auf die Passform und die Bedürfnisse von Frauen zugeschnitten ist. Laut der Pressemitteilung hat das Unternehmen heute Kunden in 40 Ländern, wobei die nordischen Länder und Deutschland die größten Märkte sind.