Rund 470 Teilnehmer aus Lettland, Schweden, Deutschland und anderen NATO-Ländern nahmen an der Übung teil. Auch Vertreter der Verteidigungsindustrie aus mehreren EU-Ländern waren vor Ort. Ziel war es, Fähigkeiten zur Erkennung, Störung und Bekämpfung von Drohnen in Umgebungen zu koordinieren und weiterzuentwickeln, die dem Krieg in der Ukraine nachempfunden sind.
– Die Übung ist die erste in einer Reihe von Aktivitäten, um schrittweise und zügig Verbände und Einheiten mit einer integrierten Fähigkeit zur Drohnenbekämpfung, zum Schutz und zur Informationsweitergabe aufzubauen, sagt Anders Lagö, Leiter der Elektronischen Kriegsführungs- und Antidrohnenentwicklung an der Führungskampfschule (Ledningsstridsskolan).
Schwedisches Personal aus allen Teilstreitkräften der Försvarsmakten nahm teil, darunter Drohnenoperateure verschiedener Waffengattungen. Im Rahmen der Übung wurden zudem Ausrüstung und Systeme in Zusammenarbeit mit der Industrie erprobt sowie Ausbildungsmaßnahmen in Führung und Informationsweitergabe im Zusammenhang mit der Drohnenbekämpfung durchgeführt.
Laut dem lettischen Verteidigungsminister Andris Sprūds ist die Übung ein Beispiel dafür, wie Länder gemeinsam ihre Bereitschaft gegen Bedrohungen durch unbemannte Systeme stärken:
– Unsere Soldaten stärken die Einsatzbereitschaft und die Zusammenarbeit mit den Verbündeten, indem sie Schulter an Schulter bei der Verteidigung gegen Drohnenbedrohungen stehen, erklärt er in einer Mitteilung des lettischen Verteidigungsministeriums.

