Die Regierung gibt heute bekannt, dass sie beschlossen hat, den Schwedischen Streitkräften (Försvarsmakten) zwischen 2024 und 2032 eine Milliarde Kronen zur Entwicklung ihrer Weltraumfähigkeiten zuzuweisen. Es geht darum, das Weltraumlagebildsystem der Streitkräfte zu verbessern, die Infrastruktur am Weltraumbahnhof Esrange auszubauen und den Streitkräften zu ermöglichen, mehrere Satelliten in den Weltraum zu starten.

Die Regierung gibt heute bekannt, dass sie beschlossen hat, den Schwedischen Streitkräften (Försvarsmakten) zwischen 2024 und 2032 eine Milliarde Kronen zur Entwicklung ihrer Weltraumfähigkeiten zuzuweisen. Es geht darum, das Weltraumlagebildsystem der Streitkräfte zu verbessern, die Infrastruktur am Weltraumbahnhof Esrange auszubauen und den Streitkräften zu ermöglichen, mehrere Satelliten in den Weltraum zu starten.

– Schweden verfügt mit seiner geostrategischen Lage, seiner Wissensbasis und Weltrauminfrastruktur über einzigartige Möglichkeiten und Fähigkeiten. Mit dieser Initiative stärken wir unsere Rolle als führende Weltraumnation, sagt Verteidigungsminister Pål Jonson.

Die Bedrohungen aus dem Weltraum sind vielfältig und wachsend. Dazu gehören unter anderem staatliche und nichtstaatliche Akteure, die Bedrohungen gegen schwedische und alliierte Weltrauminfrastruktur richten, Weltraumschrott sowie das Risiko, dass militärische Operationen in zunehmendem Maße in den Weltraum verlagert werden. Die Streitkräfte müssen daher in der Lage sein, neuen dimensionierenden Sicherheitsbedrohungen gegen Schweden zu begegnen, erklärt die Regierung in der Pressemitteilung.

Die Regierung hat die Schwedischen Streitkräfte daher ermächtigt, eine Weltraum-Basisplattform für rund eine Milliarde Kronen in den Jahren 2024–2032 zu beschaffen. Dies ermöglicht es den Streitkräften, ihr Weltraumportfolio in verschiedenen Bereichen auszubauen, wie etwa weltraumgestützte Aufklärung und Überwachung, eine eigene Startkapazität sowie ein militärisches Weltraumlagebild.

Dieser Beschluss trägt zudem zur Weiterentwicklung der NATO-Weltraumpolitik bei und stärkt die kollektiven Weltraumfähigkeiten des Bündnisses.

Der Start militärischer Satelliten wird Ende der 2020er Jahre beginnen und in mehreren Phasen verlaufen. Die Weltraummilliarde wird eine reaktionsfähige Startkapazität ermöglichen, was bedeutet, dass die Streitkräfte schnell neue Satelliten starten können, um beschädigte Satelliten in der Umlaufbahn zu ersetzen.

Der Beschluss steht im Einklang mit der schwedischen Verteidigungs- und Sicherheitsstrategie für den Weltraum, die die Regierung am 4. Juli verabschiedet hat.