Die Schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten) und das Karolinska-Institut haben eine Absichtserklärung über eine vertiefte Zusammenarbeit im Bereich der verteidigungsbezogenen medizinischen Forschung und Ausbildung unterzeichnet. Ziel ist es, die gemeinsamen Kapazitäten in diesem Bereich zu stärken und eine langfristige Kompetenzversorgung sicherzustellen.
– Die laufenden Konflikte in unserer unmittelbaren Nachbarschaft zeigen den Bedarf an neuem Wissen. Hier sehen wir, dass das Karolinska-Institut ein wichtiger Kooperationspartner sein wird, um gemeinsam mit den Schwedischen Streitkräften das Innovationstempo zu erhöhen und notwendige Fähigkeiten zu entwickeln, sagt Johan Pekkari, Leiter der Strategieeinheit des Verteidigungsstabes.
Die Absicht ist es, eine Forschungsumgebung am Karolinska-Institut zu etablieren, die als Plattform für verteidigungsmedizinische Forschung und Ausbildung fungiert. Die Plattform soll in Zusammenarbeit mit den Schwedischen Streitkräften betrieben werden und bei Bedarf auch für Auftragsforschung genutzt werden können.
– Als medizinische Universität trägt das Karolinska-Institut eine Verantwortung im Rahmen der Gesamtverteidigung (Totalförsvar). Daher sind wir bestrebt, unsere Zusammenarbeit mit den Schwedischen Streitkräften auszubauen. Diese Absichtserklärung ist ein Schritt nach vorne. Der nächste Schritt wird darin bestehen, neue Schwerpunktbereiche zu identifizieren sowie bestehende Schwerpunktbereiche in der verteidigungsbezogenen medizinischen Forschung und Ausbildung weiterzuentwickeln, sagt Martin Bergö, Prorektor des Karolinska-Instituts.

