Nach zwei Jahren Planung hat die Infanterie nun eine eigene Baskenmützenfarbe erhalten. Die dunkelbraunen Baskenmützen sollen vom Dalregiment in Falun (Mittelschweden) und vom Regiment Västernorrland in Sollefteå (Nordschweden) mit dem Infanterieabzeichen getragen werden, während die Infanterie der Livgarde ein eigenes Abzeichen in Form des Siegels Seiner Majestät König Carl XVI. Gustaf erhält.

Die Entscheidung bedeutet, dass die älteste Truppengattung der Armee dieselbe Eigenständigkeit erhält wie die Panzertruppen und die Kavallerie. Bisher hatte die Infanterie die gemeinsame Armeebaskenmütze mit den Funktionsverbänden geteilt.

Die Idee wurde vom Dalregiment kurz nach seiner Wiederaufstellung im Jahr 2022 angeregt. Textilmuster wurden eingeholt, und die Farbwahl fiel auf Dunkelbraun – eine Farbe innerhalb des Uniformsystems, die als ausreichend distinkt von den bestehenden Baskenmützenfarben bewertet wurde.

– Unsere Stärke liegt in unserem Professionalismus, unserer Teamarbeit und dem Geist der Infanterie. Dies soll die dunkelbraune Baskenmütze symbolisieren, sagt Peter Torgén, Regimentsverwalter beim I 13 (Dalregiment).

Die Baskenmütze wird Teil des diesjährigen Traditionsprogramms des Dalregiments, das sein 400-jähriges Bestehen feiert.

– Es gilt, neue Symbole zu schaffen, die den Verbandsgeist und den Stolz, Infanterist zu sein, stärken, sagt Bataillonskommandeur Mattias Otterström.

Die Infanterie der Livgarde, die derzeit eine schwarze Baskenmütze trägt, wird ebenfalls wechseln. Die schwarze Farbe ist ein Überbleibsel aus der früheren mechanisierten Ausrichtung des Verbandes und gilt nicht länger als relevant.

Der Armeestab hat Einführungsrichtlinien festgelegt, und Anfang Oktober sind Zeremonien in Falun (Mittelschweden), Sollefteå (Nordschweden), Östersund (Nordschweden) und Kungsängen (Ostschweden, bei Stockholm) geplant, bei denen die Infanteristen ihre neuen Baskenmützen aufsetzen werden.