Die Regierung hat die E-Hälsomyndigheten (Schwedische Behörde für E-Health) beauftragt, eine nationale Datenbank für Medizinprodukte zu entwickeln. Ziel ist es, einen besseren Überblick und Zugang zu Ausrüstung zu schaffen, die im Gesundheitswesen und im zivilen Verteidigungsbereich benötigt werden könnte.
Als Teil des Auftrags soll die Behörde auch mit dem Läkemedelsverket (Schwedische Arzneimittelbehörde) zusammenarbeiten, um ein nationales Lagebild über die Verfügbarkeit von Medizinprodukten zu erstellen und zu analysieren, wie die Produktion in Schweden aussieht. Die Regierung betont gleichzeitig, dass die Verwaltungsanforderungen für Unternehmen und Behörden nicht umfangreicher als notwendig sein sollen.
– Die nationale Datenbank für Medizinprodukte ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung unserer Bereitschaft und zur Sicherstellung, dass wir in allen Lagen Zugang zu notwendigen Gesundheitsprodukten haben. Durch die Zusammenarbeit mit dem Läkemedelsverket und anderen Akteuren können wir eine effiziente und sichere Handhabung dieser Produkte gewährleisten, sagt Gesundheitsministerin Acko Ankarberg Johansson in einer Pressemitteilung des Sozialministeriums.
Eines der Ziele ist es zu untersuchen, wie Informationen aus der europäischen Datenbank Eudamed besser zugänglich gemacht werden können. Die Behörde soll auch dazu beitragen, einen gemeinsamen Standard für die Kategorisierung von Medizinprodukten gemäß der EU-Nomenklaturstruktur einzuführen.
Laut der Pressemitteilung des Sozialministeriums soll die neue Datenbank Teil der Lösung sein, um die Verfügbarkeit von Arzneimitteln und Medizinprodukten in einer potenziellen Krisen- oder Kriegssituation sicherzustellen.