– Gotland benötigt einen funktionsfähigen Hafen, falls etwas Unvorhergesehenes eintritt, und es gibt derzeit keine ausreichend gute Alternative, wenn der Hafen Visby aus irgendeinem Grund nicht verfügbar ist. Die Regierung ist daher der Ansicht, dass die Arbeiten zur Schaffung eines Reservehafens fortgesetzt werden müssen und dass Kappelshamn die beste Option für das weitere Vorgehen ist, sagt Infrastruktur- und Wohnungsbauminister Andreas Carlson.
– Die Bevölkerung, Unternehmen und gesellschaftlich wichtige Einrichtungen auf Gotland sind darauf angewiesen, dass ein funktionsfähiger Hafen zur Verfügung steht. Ein Reservehafen ist aus Gesamtverteidigungsperspektive von großer Bedeutung, um die Robustheit und Redundanz eines unverzichtbar wichtigen Teils des schwedischen Territoriums zu sichern, sagt der Minister für Zivilverteidigung Carl-Oskar Bohlin.
Die Regierung beauftragt die Schwedische Verkehrsverwaltung (Trafikverket), vorbereitende Untersuchungen und Erhebungen einzuleiten, damit ein künftiger Reservehafen für den Hafen Visby so schnell wie möglich in Kappelshamn auf Gotland geschaffen werden kann.
Die Schwedische Verkehrsverwaltung (Trafikverket) soll in Zusammenarbeit mit der Schwedischen Seeverwaltung (Sjöfartsverket), den Schwedischen Streitkräften (Försvarsmakten) und der Schwedischen Festungsbaubehörde (Fortifikationsverket) unter anderem relevante geotechnische Untersuchungen und Seekartierungen in der Fahrrinne und im Hafengebiet durchführen.
Darüber hinaus soll die Schwedische Verkehrsverwaltung (Trafikverket) auch beurteilen, welche Maßnahmen in der Fahrrinne und im Hafengebiet erforderlich sind, und die Kosten für die weiteren Arbeiten zur Anlage eines künftigen Reservehafens bei Kappelshamn berechnen.
In der Pressemitteilung gibt die Regierung an, dass die Bevölkerung und Unternehmen auf Gotland sowie gesellschaftlich wichtige Einrichtungen mit Bezug zu Gotland derzeit darauf angewiesen sind, dass der Hafen Visby ganzjährig zugänglich ist. Sollte der Hafen in Visby aus irgendeinem Grund nicht angelaufen werden können, gibt es heute keine vollwertige Alternative. Dies ist unter anderem aus Bereitschaftsgründen eine Einschränkung, die die Regierung als nicht zufriedenstellend bewertet.
Die Schwedische Verkehrsverwaltung (Trafikverket) soll spätestens am 25. Juni 2024 eine Darstellung der Kostenschätzungen für die beurteilten Maßnahmen in Fahrrinne und Hafengebiet beim Ministerium für ländliche Angelegenheiten und Infrastruktur (Landsbygds- och infrastrukturdepartementet) einreichen. Darüber hinaus soll die Schwedische Verkehrsverwaltung (Trafikverket) spätestens am 15. November 2024 einen abschließenden Bericht des Auftrags beim Ministerium für ländliche Angelegenheiten und Infrastruktur einreichen.

