Campus Totalförsvar ist eine nationale Initiative, die darauf abzielt, Ausbildungen und Forschung mit Schwerpunkt auf der Gesamtverteidigung zu entwickeln – sowohl im zivilen als auch im militärischen Bereich. Die Regierung stellt nun jährlich 10 Millionen Kronen für den Zeitraum 2025–2027 bereit, zusätzlich zu den 6 Millionen Kronen, die die KK-Stiftung (Stiftung für Wissens- und Kompetenzentwicklung) bereits beigesteuert hat.
– Es gibt eine enorme Kraft und Kompetenz im Universitäts- und Hochschulsektor. Indem wir zusammenarbeiten und diese Kraft auf die Bedürfnisse der Gesamtverteidigung ausrichten, werden wir zu einem äußerst wichtigen Akteur für die Kompetenzversorgung und Wissensentwicklung sowohl der militärischen als auch der zivilen Verteidigung, sagt Robert Egnell, Rektor der Schwedischen Verteidigungshochschule, in der Pressemitteilung.
Das Projekt hat bereits großes Interesse geweckt, und 32 der schwedischen Universitäten und Hochschulen haben ihre Teilnahme angemeldet. Das langfristige Ziel ist es, dass alle Hochschulen in Schweden an dem Projekt teilnehmen.
– Die 70.000 Beschäftigten und 350.000 Studierenden der Hochschulen stellen zusammen eine absolut entscheidende Ressource beim Aufbau der Gesamtverteidigung dar. Forschung und Ausbildung im gesamten Land, in enger Zusammenarbeit mit zivilen Organisationen und den Schwedischen Streitkräften (Försvarsmakten), stärken Widerstandsfähigkeit und Durchhaltefähigkeit in Krisen- und Kriegszeiten, sagt Johan Schnürer, Rektor der Universität Örebro und Vorsitzender der Steuerungsgruppe von Campus Totalförsvar.

