Die Regierung hat beschlossen, das Artillerieregiment Bergslagen A 9 in Kristinehamn (Mittelschweden) zu einem Höchstpreis von rund 6,5 Milliarden Schwedischen Kronen zu errichten. Der Bau wird von der Schwedischen Festungsbaubehörde (Fortifikationsverket) durchgeführt und beginnt schrittweise im Zeitraum 2027 bis 2030.
Die Regierung teilt mit, dass die Schwedische Festungsbaubehörde (Fortifikationsverket) im April 2026 die Genehmigung für Investitionen in die Bodeninfrastruktur und den Neubau des gesamten neuen Regiments beantragt hat. Bis zur Fertigstellung des Neubaus am dauerhaften Standort in Kristinehamn wird der Betrieb in provisorischen Räumlichkeiten in der Region aufrechterhalten.
„Als die Regierung ihr Amt antrat, wurde die Arbeit zum Wiederaufbau der schwedischen Streitkräfte aufgenommen. Der Ausbau von Regimentern ist ein zentraler Bestandteil der Stärkung der militärischen Fähigkeiten Schwedens und unserer nationalen Sicherheit auf lange Sicht", sagt Finanzmarktminister Niklas Wykman.
Die Schwedische Festungsbaubehörde (Fortifikationsverket) soll die Regierungskanzlei laufend über den Fortschritt der Investition informieren. Der Abschlussbericht ist für den 30. August 2029 vorgesehen.
Das schwedische Parlament (Riksdag) beschloss im Dezember 2020 die Wiedererrichtung des Artillerieregiments Bergslagen A 9 in Kristinehamn als Teil des Aufbaus der schwedischen Verteidigungsfähigkeit. Das Regiment wurde 2022 neu eingeweiht, nachdem es im Jahr 2000 aufgelöst worden war.

