Angesichts der verschlechterten Sicherheitslage und der Lehren aus dem Ukrainekrieg investiert die schwedische Regierung erheblich in die Stärkung der Zivilverteidigung. Für 2025 werden 2 Milliarden Schwedische Kronen zusätzlich bereitgestellt, was einem Gesamtbudget von 8,5 Milliarden Schwedischen Kronen für das Jahr entspricht. Ab 2028 wird das Budget für die Zivilverteidigung voraussichtlich 15 Milliarden Schwedische Kronen pro Jahr betragen.
Die Investitionen zielen darauf ab, eine widerstandsfähigere Gesellschaft aufzubauen, und umfassen wichtige Bereiche wie Transport, Energie, elektronische Kommunikation, Lebensmittelversorgung, Gesundheitsversorgung und Rettungsdienste. Die Regierung plant unter anderem, den Schutz der Verkehrsinfrastruktur zu stärken, die Widerstandsfähigkeit der Energieversorgung zu verbessern und die Bereitschaft im Bereich der digitalen Kommunikation zu erhöhen. Auch die Lebensmittel- und Trinkwasserversorgung wird priorisiert, zusammen mit einer verstärkten medizinischen Notfallbereitschaft und dem Ausbau von Schutzräumen.
Die historische Investition unterstreicht das langfristige Engagement der Regierung zur Stärkung der schwedischen Bereitschaft für erhöhte Alarmbereitschaft und Krieg. Der Vorschlag wird im Haushaltsplan für 2025 vorgelegt und basiert auf einer Vereinbarung mit den Schwedendemokraten (Sverigedemokraterna).

