Der Verteidigungsausschuss (Försvarsberedningen) hat nun seinen Abschlussbericht Gestärkte Verteidigungsfähigkeit – Schweden als Alliierter veröffentlicht. Der Verteidigungsbeschluss erstreckt sich über fünf Jahre, und die Verteidigungsausgaben sollen auf 2,6 Prozent des BIP ausgeweitet werden, gemäß dem NATO-Berechnungsmodell.

Der Verteidigungsausschuss (Försvarsberedningen) ist ein Instrument, das die Politik nutzt, um eine breite politische Einigkeit über die Verteidigungsausgaben sicherzustellen und zu gewährleisten, dass die Beschlüsse langfristig Bestand haben.

Vertreter der politischen Parteien im schwedischen Reichstag (Riksdag) und der Regierung beraten sich im Rahmen des Verteidigungsausschusses. Der Ausschuss umfasst Mitglieder aus acht Reichstagsparteien, Sachverständige und Experten aus der Regierungskanzlei sowie anderen Behörden und ein Sekretariat.

Laut Patrik Oksanen, unter anderem Senior Fellow beim Thinktank Frivärld, entsprechen 2,6 Prozent gemäß dem NATO-Berechnungsmodell etwa 2,2 Prozent nach der schwedischen Berechnungsmethode. Der Unterschied liegt unter anderem in den Ausgaben für Pensionen, dem Budget des Verteidigungsministeriums und der Mehrwertsteuer.