Thales wurde von Defence Equipment and Support (DE&S) im Vereinigten Königreich mit einem Vertrag zur Entwicklung der nächsten Generation tragbarer autonomer Führungszentralen für die Minenräumfähigkeit der Royal Navy beauftragt. In der Pressemitteilung von Thales wird angegeben, dass die erste Phase 10 Millionen britische Pfund umfasst und dass das Programm ein Volumen von bis zu 100 Millionen britischen Pfund erreichen kann.

Der Vertrag betrifft Entwurf, Entwicklung und Lieferung portabler autonomer Führungszentralen im Rahmen des Autonomous Remote Command Centre (RCC), so Thales. Die Pressemitteilung gibt an, dass die Lösung die Integration mehrerer unbemannter Systeme sowohl über als auch unter der Wasseroberfläche unterstützen soll und dass Thales Hardware, Software, Ausbildung und technische Beratung in Zusammenarbeit mit einer britischen Lieferkette bereitstellen wird.

Thales gibt an, dass das M-Cube Mission Management System zentral in den Führungszentralen eingesetzt werden soll und dass Mi-Map für Planung und Auswertung verwendet wird. In der Pressemitteilung wird angegeben, dass Mi-Map Funktionen zur automatischen Zielerkennung mittels KI enthält und dass die KI-Unterstützung mit cortAIx entwickelt wird, das in der Quelle als KI-Beschleuniger von Thales beschrieben wird. Thales gibt in derselben Quelle an, dass cortAIx 800 KI-Experten innerhalb des Konzerns umfasst.

Die Pressemitteilung gibt an, dass Thales zunächst zwei containerisierte Lösungen zur Integration von Plattformen, Systemen und Teilsystemen liefern soll. In der Quelle wird angegeben, dass die Lösung es dem Personal der Royal Navy ermöglichen soll, eine Flotte unbemannter und autonomer Systeme zu koordinieren.