Thales und Destinus haben auf der Verteidigungsmesse Eurosatory 2026 eine Kooperationsvereinbarung in den Bereichen weitreichende Bekämpfung, Abwehr unbemannter Luftfahrtsysteme (C-UAS, Counter-Unmanned Aircraft Systems) und bodengestützte Luftzielbekämpfung bekanntgegeben.
Laut Thales verbindet die Zusammenarbeit das Portfolio von Destinus an Interceptoren und Effektoren mit der Kompetenz von Thales in den Bereichen Luftverteidigungssysteme und KI für kritische Systeme.
Die Parteien haben fünf Kooperationsbereiche identifiziert: Lieferung von Schlüsselkomponenten, darunter militärische Gefechtsköpfe und NATO-konforme Komponenten; gemeinsame Produktion des Interceptorsystems Hornet in qualifizierten Fertigungsanlagen; Interoperabilität zwischen Hornet und den C-UAS- und Radarlösungen von Thales; Entwicklung weitreichender Effektoren, die von taktischen Transportflugzeugen eingesetzt werden können; sowie bodengestützte Luftzielbekämpfung mit Unterstützung für die integrierten NATO-Architekturen.
Tim Moser, Technischer Direktor bei Destinus, erklärt in der Mitteilung: "Mehrschichtige Luftverteidigung funktioniert nur dann, wenn die Systeme von Anfang an für die Zusammenarbeit konzipiert sind und nicht erst nachträglich integriert werden. Indem wir die Kompetenz von Thales in den Bereichen Luftverteidigung, Radar und kritische Systeme mit unserer Interceptorarchitektur vereinen, können wir die Kette von der Erfassung bis zur Bekämpfung schneller schließen, während die Bekämpfungsentscheidungen genau dort verbleiben, wo sie hingehören: beim Operator."

