Das dänische Unternehmen Terma und das deutsche Unternehmen Diehl Defence haben ein Kooperationsabkommen über die gemeinsame Entwicklung künftiger Verteidigungsprodukte und -technologien unterzeichnet. Das Abkommen wurde anlässlich der Luftfahrtmesse ILA Berlin Airshow 2026 unterzeichnet.
Die Unternehmen arbeiten seit mehr als zehn Jahren zusammen, hauptsächlich im Bereich der bodengestützten Luftverteidigung und der Qualifizierung von Raketensystemen. Im Rahmen der neuen Vereinbarung sollen die Parteien die Möglichkeiten für weitere gemeinsame Initiativen in mehreren Technologiebereichen prüfen.
„Diehl Defence ist seit mehr als einem Jahrzehnt ein vertrauenswürdiger Partner von Terma, und wir sind stolz darauf, auf dieser starken Grundlage durch dieses Abkommen aufzubauen. Das veränderte Sicherheitsumfeld erfordert eine engere Zusammenarbeit zwischen führenden europäischen Verteidigungsunternehmen, und durch die Kombination unserer jeweiligen Stärken können wir die Entwicklung innovativer Fähigkeiten, die den operativen Bedürfnissen der Kunden entsprechen, beschleunigen", sagt Thomas Flarup, Vertriebsleiter bei Terma, in einer Pressemitteilung.
Laut Diehl Defence soll die Zusammenarbeit unter anderem Studien zur Raumfahrt, Systeme zur Bekämpfung unbemannter Luftfahrzeuge (C-UAS, Counter-Unmanned Aircraft Systems), Anwendungen im Bereich der Luftverteidigung sowie verschiedene von der Europäischen Union initiierte Programme umfassen.
„Auf der Grundlage unserer gemeinsamen Erfahrungen und technischen Synergien werden Diehl Defence und Terma das Potenzial für weitere gemeinsame Aktivitäten prüfen und bewerten", sagt Harald Buschek, Einkaufsleiter bei Diehl Defence.
In der Pressemitteilung betont Diehl Defence zudem, dass die Zusammenarbeit das langfristige Engagement des Unternehmens in Dänemark unterstreicht, unter anderem nach der dänischen Beschaffung des Luftabwehrsystems IRIS-T SLM im Jahr 2025.

