Die schwedischen Soldaten stammten aus dem 26. Heimwehrbataillon, auch bekannt als Ulvsundabataillon, und wurden in Lettlands 1. Rigabrigade integriert. Während der Übung nahmen sie unter anderem an Patrouillen in urbanen Umgebungen, der Bewachung von Infrastruktur, der Ausbildung an Waffensystemen sowie verschiedenen Vorführungseinheiten teil.
– Wir haben eine gute Zusammenarbeit als Verbündete und haben viel voneinander gelernt. Die Letten sind besonders gut darin, das Bedrohungsbild einzuschätzen, da sie sich an der östlichen Flanke der NATO befinden, sagt Zugführer Robert in der Pressemitteilung.
Die Übung versammelte insgesamt über 12.000 Teilnehmer aus militärischen und zivilen Akteuren. Für Schweden ist der Einsatz Teil der etablierten Zusammenarbeit zwischen der Mittleren Militärregion und Lettlands 1. Rigabrigade, die darauf abzielt, den Erfahrungsaustausch und gemeinsame Arbeitsweisen zu stärken.
Der Chef des schwedischen Heimwehrs (Rikshemvärnschef), Generalmajor Laura Swaan Wrede, besuchte die Übung und betonte die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit:
– Indem wir gemeinsam üben und die Aktivitäten des Heimwehrs mit territorialen Verbänden anderer Nationen koordinieren, bauen wir gemeinsam eine stärkere Fähigkeit auf.

