Schwedisches Personal nimmt an der multinationalen Übung Arctic Light 2025 teil, die am 9. September auf Grönland beginnt. Insgesamt nehmen rund 550 Soldaten aus Dänemark, Schweden, Norwegen, Frankreich und Deutschland an der Übung teil, die darauf abzielt, die gemeinsame Fähigkeit der NATO-Länder zur Bewältigung destabilisierender Bedrohungen in der Arktis und im Nordatlantik zu stärken.
Die Übung wird unter der Leitung des dänischen Joint Arctic Command in enger Zusammenarbeit mit der grönländischen Regierung durchgeführt. Schweden beteiligt sich unter anderem durch Beiträge des Hemvärnet (Schwedische Heimwehr), gemeinsam mit entsprechenden Beiträgen aus Norwegen.
– Mit Arctic Light stärken wir Grönlands übergreifende Einsatzbereitschaft und üben die Fähigkeit der Schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten), ein breites Spektrum an Bedrohungen in Zusammenarbeit mit grönländischen Behörden und internationalen Partnern zu bewältigen, sagt Generalmajor Søren Andersen, Kommandeur des Joint Arctic Command, in einer Pressemitteilung der dänischen Streitkräfte.
Die teilnehmenden Einheiten üben unter anderem das Entern von Schiffen, den Schutz kritischer Infrastruktur sowie den Einsatz bodengestützter Drohnen in arktischem Gelände. Die Maßnahmen umfassen auch die Unterstützung der Zivilgesellschaft im Rahmen der dänischen Arctic Response Force, mit Training in Bereichen wie Rettungsdienst und Umweltschutz. Parallel zu Arctic Light auf Grönland findet in Dänemark die Stabsrahmenübung Opportune Jaguar statt. Dort übt das dänische Hauptquartier die Identifizierung und Bewältigung arktischer Bedrohungen sowie die Führung operativer Einsätze aus der Ferne.

