Das schwedisch-finnische Wehrtechnikunternehmen Monava hat neues Kapital von Gungnir Capital, Foundry Ventures und Hede Capital erhalten, um seine KI-basierte Technologie zur akustischen Drohnenerkennung hochzuskalieren. Das Kapital soll genutzt werden, um das Produkt zu kommerzialisieren und das Geschäft auszubauen, um der wachsenden Nachfrage zu begegnen.

Laut einer Pressemitteilung von Monava entwickelt das Unternehmen ein passives System, das mithilfe von Akustik und künstlicher Intelligenz Drohnen erkennen, verfolgen und klassifizieren kann. Das Unternehmen gibt an, dass die Systeme bereits in Nordeuropa und in der Ukraine eingesetzt werden und in enger Zusammenarbeit mit Streitkräften getestet wurden.

„Die Drohnenbedrohung entwickelt sich schneller, als die meisten Verteidigungssysteme Schritt halten können. Die Nachfrage nach unserer Technologie steigt derzeit stark an, und die Zahl der Anfragen zu unseren Sensoren übertrifft täglich unsere Erwartungen. Mit Gungnir Capital, Foundry Ventures und Hede Capital im Rücken können wir die Entwicklung beschleunigen und der Nachfrage europäischer Verteidigungskunden gerecht werden“, sagt Alexander Hebbe, Geschäftsführer von Monava, in der Pressemitteilung des Unternehmens.

Gungnir Capital wird der größte Investor der Finanzierungsrunde, und der Managing Partner des Fonds, Max Villman, nimmt zugleich einen Sitz im Vorstand von Monava ein.

„Monava löst ein reales operatives Problem mit Technologie, die sich im Feldeinsatz bewährt, und genau das ist die Art von Unternehmen, die Gungnir Capital unterstützen möchte“, sagt Max Villman in derselben Pressemitteilung.