Das Armeemuseum (Armémuseum) wird schließen und 2027 seine Räumlichkeiten an der Riddargatan in Stockholm verlassen. Die staatliche Behörde, die das Museum betreibt, gab die Entscheidung am 5. Oktober bekannt. Wohin das Museum umziehen wird, steht noch nicht fest.
Der Mietvertrag des Museums mit der schwedischen Liegenschaftsverwaltung (Statens fastighetsverk) läuft zum Jahreswechsel aus. Der vorgeschlagene neue Mietvertrag sah laut der Behörde Statens museer för maritim-, transport- och försvarshistoria (SMMTF), der staatlichen Museumsbehörde für Marine-, Verkehrs- und Verteidigungsgeschichte, eine Mieterhöhung von 60 Prozent vor.
Die SMMTF erklärt, die Miete sei nicht der Hauptgrund für den Umzug gewesen.
„Das war ein auslösender, aber kein entscheidender Faktor. Entscheidend ist, dass wir besser geeignete Räumlichkeiten wollen", sagt Generaldirektor Lars Amréus.
Er führt aus, dass die Gebäude alt seien, einen hohen Instandhaltungsbedarf hätten und nie als Museum errichtet worden seien. Größere Objekte könnten weder hineingebracht noch ausgestellt werden.
„Die Räumlichkeiten setzen eine Obergrenze dafür, was für ein Museum das Armémuseum werden kann", sagt Amréus.
Die SMMTF erklärt, sie wolle einen neuen Standort mit Erweiterungsmöglichkeiten. Die Behörde betreibt sieben staatliche Museen, darunter das Vasamuseum und das Marinmuseum in Karlskrona (Südschweden, Marinestützpunkt).

