Das schwedische Außenministerium zitierte am 3. August 2026 den russischen Geschäftsträger in Stockholm vor. Die Vorladung erfolgte, um ein Zeichen gegen Russlands Angriffe auf Zivilisten und zivile Infrastruktur in der Ukraine zu setzen.

Laut dem Außenministerium verursachte der großangelegte Angriff auf Kyjiw in der Nacht zum 1. August auch Schäden an der litauischen Botschaft in der Stadt, und bei Angriffen am 24. Juli wurde das Honorarkonsulat Lettlands in Slowjansk beschädigt. Bei der Vorladung wurde Russlands Aggression gegen die Ukraine ebenso verurteilt wie die jüngsten russischen Verletzungen des Luftraums verbündeter Staaten. Zudem wurde betont, dass Russland verpflichtet ist, das humanitäre Völkerrecht einzuhalten.