Die Schwedische Beschaffungsbehörde für Verteidigungsmaterial (FMV – Försvarets materielverk) hat einen Vertrag mit dem Lieferanten Freire Shipyard über die Bestellung von vier neuen Versorgungsschiffen unterzeichnet. Die neuen Schiffe sollen die maritime Seelogistik stärken und bis 2030 an die Schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten) geliefert werden.

– Die Ausschreibung für die Versorgungsschiffe wurde im Sommer 2024 eingeleitet, und mit der Vertragsunterzeichnung treten wir nun in die Produktionsphase ein. Die Projektstrategie sieht vor, ein ziviles Schiff zu erwerben und anschließend Waffen sowie militärische Führungs- und Kommunikationssysteme in einer gesondert ausgeschriebenen Militarisierungswerft nachzurüsten, sagt Carl Johan Widmark, Projektleiter bei der FMV.

Laut einer Pressemitteilung der FMV sind die Versorgungsschiffe einer von vier neuen Plattformtypen, die im Rahmen der Behördenarbeit zur Unterstützung der Entwicklung der maritimen Seelogistik vorgesehen sind. Die weiteren enthaltenen Plattformtypen sind Arbeitsschiffe, Hafenschlepper und Bunkerfahrzeuge. Die Arbeitsschiffe sind dabei speziell für die Bergung von Torpedos und Unterwasserarbeiten vorgesehen.

Im Rahmen des Programms wird zudem neue Ausrüstung für die logistische Versorgung von U-Booten beschafft. Das neue Material wird anschließend fortlaufend an die marinen Basisbataillone geliefert. Laut FMV führt die Fähigkeit der Versorgungsschiffe dazu, dass die Logistik für die Schiffe der Marine flexibler und weniger verwundbar wird.