Die Regierung hat die schwedischen Streitkräfte (Försvarsmakten) beauftragt, weitere gut 270 Millionen schwedische Kronen an mehrere Fonds und Initiativen zur Unterstützung der Ukraine auszuzahlen.

Von dem Betrag sollen 14 Millionen US-Dollar, entsprechend rund 133 Millionen schwedischen Kronen, an die Prioritised Ukraine Requirements List (PURL) gehen, wie aus einer Pressemitteilung der Regierung hervorgeht.

PURL ist eine US-amerikanische Initiative, die von der Nato verwaltet wird. Über die Initiative stellen die USA prioritäres amerikanisches Verteidigungsmaterial für die Ukraine bereit, finanziert durch Unterstützungspakete von verbündeten und Partnerländern. Die Pakete umfassen unter anderem fortschrittliche Luftverteidigungssysteme und Munition.

„Schwedens Unterstützung ist langfristig angelegt, umfassend und richtet sich nach den Bedürfnissen der Ukraine. Durch die fortgesetzte Stärkung der PURL-Initiative kann die Ukraine schnell Zugang zu hochprioritärem amerikanischem Material erhalten. Es geht dabei beispielsweise um Luftverteidigung und Munition, die es der Ukraine ermöglichen, sich weiterhin gegen die anhaltenden russischen Angriffe zu verteidigen", sagt Verteidigungsminister Pål Jonson.

Es ist das fünfte Mal, dass Schweden im Rahmen von PURL einen Beitrag leistet. Nach dem neuen Beitrag beläuft sich Schwedens Gesamtunterstützung für die Initiative auf 552 Millionen US-Dollar. Die Pressemitteilung der Regierung gibt nicht an, wie der verbleibende Teil der gut 270 Millionen schwedischen Kronen auf die übrigen Fonds und Initiativen verteilt werden soll.